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Atrophische Kolpitis
In den Wechseljahren nimmt die Östrogenmenge im Blut zunehmend ab. Das Scheidengewebe (Vaginalhaut) bildet sich zurück, wodurch es zu einer Veränderung des Scheideninneren kommt.
Es treten unterschiedlich stark ausgeprägte Beschwerden auf, welche die Lebensqualität beeinträchtigen können und unter dem Begriff atrophische Kolpitis zusammengefasst werden.
Obwohl bis zu 40% der Frauen an atrophischer Kolpitis leiden, suchen lediglich 25% davon medizinische Hilfe auf. Viele Frauen schämen sich und es kostet sie auch heute noch Überwindung über „intime Details“ zu sprechen, obwohl es eine Vielzahl von wirkungsvollen Behandlungsmöglichkeiten gibt.
Wenn auch Sie vaginale Symptome wie Scheidentrockenheit, vaginaler Juckreiz, Brennen oder Schmerzen beim Geschlechtsverkehr belasten, fragen Sie bitte Ihren Frauenarzt/Ihre Frauenärztin nach möglichen Ursachen und Behandlungsmöglichkeiten!
Einige nützliche Tipps für das Gespräch mit Ihrem Arzt/Ihrer Ärztin, Ratschläge und Behandlungsmöglichkeiten finden Sie in unserer kostenlosen Broschüre „Wenn Liebe schmerzt“, die Sie gerne unter kundenservice@novo.dk bei uns anfordern können.
Östrogene können helfen
Wenn Sie der Scheide regelmäßig Östrogen zuführen, wird die Scheidenwand wieder aufgebaut und intensiver durchblutet. Die Scheidenhaut wird feuchter und Beschwerden wie Schmerzen beim Geschlechtsverkehr werden vermindert und können sogar ganz beseitigt werden.
Eine Studie hat ergeben, dass vor allem Vaginaltabletten bei Frauen mit Scheidentrockenheit großen Anklang finden, da deren Anwendung einfach und hygienisch ist und keinen Ausfluss erzeugen.
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