Chronische Niereninsuffizienz
Die Nieren spielen eine lebenswichtige Rolle; sie sorgen dafür, dass Urin in der richtigen Konzentration ausgeschieden wird. Eine gut funktionierende Niere scheidet überschüssiges Wasser und Abfallprodukte aus und behält Salze und andere Verbindungen zurück, die der Körper braucht.
Kinder mit chronischer Nierenerkrankung können in drei Gruppen eingeteilt werden, je nach der Nierenfunktion, die sie haben:
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Chronische Niereninsuffizienz - Nierenfunktion unter 50%
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Chronisches Nierenversagen - Nierenfunktion unter 25%
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Terminales Nierenversagen - Nierenfunktion unter 5% (Dialysepatienten)
Ungefähr 6 Kinder pro Million der Gesamtbevölkerung leiden an chronischer Niereninsuffizienz. Etwa ein Drittel der Kinder mit chronischer Niereninsuffizienz haben Wachstumsstörungen, zum Teil weil Nierenerkrankungen den Stoffwechsel des Wachstumshormons (GH) stören. Die Corticoidhormone, die oft in der Behandlung der Nierenerkrankung angewendet werden, können auch das Wachstum beeinträchtigen.
Das Alter, in dem die Nierenerkrankung eintritt, wirkt sich stärker auf die Wachstumsverzögerung aus als die Verminderung der Nierenfunktion (d.h. je jünger das Kind bei Ausbruch der Krankheit ist, desto mehr wird sein Wachstum verzögert). Eine Behandlung mit humanem Wachstumshormon kann die Wachstumsverzögerung minimieren. Heute wird die Behandlung eines Kindes nach der Nierentransplantation normalerweise abgebrochen.
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