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DAWN


Vorwort von Sir George Alberti

Sehr geehrte/r Leser/in,

Diabetes betrifft heute etwa 150 Millionen Menschen weltweit und die Weltgesundheitsorganisation (WHO) rechnet damit, dass es bis zum Jahr 2025 schon 300 Millionen sein werden. Diese Zahlen schließen noch nicht die vielen Angehörigen und Freunde von Menschen mit Diabetes ein, die indirekt von dieser chronischen Erkrankung mitbetroffen sind.

Im Laufe der Jahre haben wir viel über die Behandlung von Diabetes und ein besseres Management der Krankheit gelernt. Wir verfügen heute über ein viel größeres Spektrum an Medikamenten und unterstützenden Angeboten, die wir den Menschen mit Diabetes anbieten können. Gleichzeitig lernen wir immer noch dazu, über unsere Patienten, über ihre Beweggründe und ihre Reaktionen auf therapieunterstützende Verhaltensrichtlinien von ihren Ärzten und Diabetes-Beraterinnen. Wir wissen, dass die Team-Arbeit beim Diabetes-Management dann sehr gut funktioniert, wenn die Behandlungsteams eng mit den Patienten arbeiten, um ein optimales Therapieergebnis zu erreichen. Dennoch müssen wir die Probleme besser verstehen lernen, mit denen sich Patienten konfrontiert sehen, wenn sie erkennen, dass der Diabetes sie ein Leben lang begleiten wird.

Diese innovative Initiative von Novo Nordisk wird außerordentliche Aufschlüsse geben für alle, die sich mit Diabetes-Management beschäftigen. Aufgrund der Ergebnisse der DAWN Studie werden wir die Ansichten von Patienten und die weltweit noch bestehenden Informations- und Wissenslücken besser erkennen und können so eine Reihe wichtiger Probleme für ein verbessertes Diabetes-Management und eine bessere Behandlung angehen.

Ich bin überzeugt, dass wir alle in den kommenden Monaten, wenn immer mehr Informationen aus der Studie bekannt werden, die Motivationen von Patienten, Ärzten und Diabetes-Beraterinnen zunehmend besser verstehen. Die Ergebnisse der Studie und die Diskussion über ihre Implikationen werden, davon bin ich überzeugt, die Art und Weise verändern, wie wir solche Erkenntnisse nutzen, um bessere Therapieergebnisse für Menschen mit Diabetes zu erreichen. Es ist sogar möglich, dass die Studienergebnisse und die sich daraus entwickelnde allgemeine Diskussion auch die Art und Weise ändern werden, wie wir Menschen mit Diabetes im Umgang und Leben mit ihrer Krankheit beraten. Genauso werden wir wahrscheinlich auf die Beziehungen innerhalb des Diabetes-Teams schauen und darüber nachdenken müssen, wie wir den Patienten und seine Familie besser in dieses Team integrieren.

Sir George Alberti
Präsident
Internationale Diabetes Föderation

 

Wenn Sie mehr wissen möchten, besuchen Sie unsere Diabetes Web-Community.