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Typ 1


Typ 1 Diabetes tritt häufig im Kindes- und Jugendalter auf, kann aber grundsätzlich in jedem Lebensalter vorkommen. Die Insulin produzierenden Zellen der Bauchspeicheldrüse (Beta-Zellen) werden immer weiter zerstört, was schließlich zu einem absoluten Insulinmangel führt. Menschen mit Typ 1 Diabetes benötigen dauerhaften Insulinersatz.
Typ-1-Diabetes gilt als Autoimmunerkrankung, d.h. die Beta-Zellen werden durch das körpereigene Abwehrsystem zerstört. Bei fast allen neu entdeckten Typ-1-Diabetikern lassen sich daher Antikörper gegen die Inselzellen oder das körpereigene Insulin feststellen.
Die Ursache für die Entstehung des Typ-1 Diabetes ist nicht restlos geklärt. Genetische Faktoren sind eine mögliche Ursache. Die Wahrscheinlichkeit, dass Typ-1-Diabetes weitervererbt wird, liegt allerdings bei lediglich 5%. Wenn beide Eltern Typ-1-Diabetes haben, steigt die Wahrscheinlichkeit auf 20-30%1. Darüber hinaus werden verschiedene Umweltfaktoren, wie z.B. Viruserkrankungen, als Auslöser angenommen.

Symptome

  • Häufiges Urinieren
  • Starkes Durstgefühl
  • Unerklärlicher Gewichtsverlust
  • Müdigkeit, Schwäche und Abgeschlagenheit
  • Nach Aceton riechender Atem
  • Gerötete trockene Haut
  • Schlecht heilende Wunden
  • Wiederholte Infektionen der Haut oder der Harnblase
  • Sehstörungen
  • Bei Kindern: Bauchkrämpfe

  1. Jäckle, Hirsch, Dreyer. Gut leben mit Typ 1 Diabetes. München 2003

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